Start: 13.03.2008

© 2008 Twentieth Century Fox
Da staunt der Elefant Horton (gesprochen von Christoph Maria Herbst) nicht schlecht: Irgendwo aus dem Nichts glaubt er einen leisen Hilferuf zu hören. Und tatsächlich: Von einem Staubkorn, das auf einer Pusteblume liegt, kommen die Geräusche. Nun versucht Horton zu antworten. Und tatsächlich gelangt seine Stimme bis auf das Staubkorn, bis in die Welt der Hus. Und von dort antwortet ihm der Bürgermeister von Huheim, dessen Stadt bereits von merkwürdigen Wetterphänomenen heimgesucht wird.
Während Horton noch überlegt, wie er einen sicheren Platz für die Welt der Hus finden kann, braut sich bereits Unheil zusammen. Das Känguru (gesprochen von Anke Engelke), ist gar nicht begeistert davon, dass Horton den Kindern von seiner Entdeckung erzählt und diese nun überall imaginäre Welten und Freunde entdecken. Es gibt nur einen Ausweg: Die Pusteblume muss verschwinden und mit ihr das Hirngespinst, dort gäbe es eine Miniaturwelt. Doch Horton ist nicht so leicht zu überzeugen. Er hat sich in den Kopf gesetzt, die Hus zu retten und lässt sich weder vom Känguru noch von den Affen davon abhalten. Also sucht das Känguru die Unterstützung von Bucky, dem gemeinen Adler. Für Horton beginnt damit ein Wettlauf, den er eigentlich gar nicht gewinnen kann. Parallel dazu kämpft auch der Bürgermeister darum, dass ihm in seiner Welt jemand die Geschichte glaubt…

© 2008 Twentieth Century Fox





„Horton hört ein Hu“ bringt den Charme der Kinderbücher auf die große Leinwand – frei von Gewalt und Hektik und dafür mit vielen witzigen und klar gezeichneten Charakteren. Natürlich ist nicht jeder Witz neu, aber alle, teilweise in Reimform vorgetragenen Gespräche machen Spaß. Besonders gefallen dabei das Känguru (Anke Engelke) und der Elefant Horton (Christoph Maria Herbst). Weniger überzeugend ist der Zeichenstil dieses Animationsfilms. Trotz einiger guter Ansätze (wie z.B. der Wasseranimation bei Hortons Bad), bleiben vor allem die Hintergründe zu oft leblos. Die Welt der Hus soll natürlich fremdartig wirken, was vor allem zu Filmbeginn durch viele verspielte Elemente erreicht wird. Doch leider verliert sich dieser Charme im Laufe des Films. Es gibt immer weniger Details der Hu-Welt bis zuletzt gar fast immer nur noch eine „Kulisse“ des Dorfplatzes zu sehen ist. Man kann erkennen, dass hier gespart wurde - das geht ganz klar besser! -Wer übrigens hofft, dass am Ende des Abspanns noch eine Szene kommt, der wird diesmal enttäuscht.